Schokolade ist die Leidenschaft von Mathieu Castex. Er ist Patissier des Jahres 2011 und verwöhnt die Gäste im Salacher Burgrestaurant Staufeneck. Den NWZ-Lesern gibt er Tipps für ein Silvester-Dessert.
von Christine Böhm
Zartschmelzende Schokolade, frisch ausgekratzte Vanilleschoten und
frische Früchte - Zutaten, aus denen sich ein verführerisches Dessert zaubern lässt, und mit denen der Chef-Patissier von Burg Staufeneck, Mathieu Castex, täglich arbeitet. Nun hat der Schlemmer-Atlas ihn zum "Patissier des Jahres 2011" gekürt. Mit seiner Kreativität hatte er in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass die Patisserie auch in Deutschland zu einem wesentlichen Bestandteil der gehobenen Gastronomie wurde. Was in Frankreich schon seit vielen Jahren als krönender Abschluss eines Menüs gilt, treibt Castex immer wieder zu neuen Kreationen an.
Für den Titel, der nun zum achten Mal vergeben wurde, schuf Castex zahlreiche filigrane Kunstwerke, die die Juroren begeisterten. "Es gab keinen gezielten Wettbewerb, sondern man wird von einer Jury ausgewählt", erzählt der gebürtige Franzose. "Der Chefredakteur des Restaurantführers kam vorbei und hat im Restaurant gegessen. Danach wurde bewertet", erzählt Castex. Selbstverständlich weiß man in der Küche vorher nichts von diesem Besuch.
Den Titel tragen zu dürfen, bedeutet dem Schokoladen-Liebhaber sehr viel: "Es ist für mich eine schöne Anerkennung meiner Arbeit." Castex sieht das Zaubern von Desserts als...(Christine Böhm/swp)