Wie konnte das nur passieren? Deutschlands liebste und heiligste Branche macht schlapp: Bier-Krise!
Entwicklung verpennt! Das ist die bittere Diagnose für die deutschen Bierbrauer. Im Heimatland des Gerstensaftes bricht der Konsum ein und im Ausland sind die deutschen Marken höchstens noch eine Randbemerkung, so scheint es.
Seit den 1970er-Jahren trinken die Deutschen weniger Bier. Waren es damals noch 150 Liter pro Jahr und Kopf, kommt man heute nur noch auf schlappe 100 Liter – also nicht einmal ein kleines Pils pro Tag...
„Es hätte spätestens ab Mitte der 1970er-Jahre allen deutschen Brauern klar sein müssen, dass es mit dem inländischen Bierkonsum nur noch bergab hat gehen können“, sagt Rudolf Böhlke, Markt-Experte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young.
Statt den Erfolg im Export zu suchen, verlassen sich die Unternehmen auf neue...(BILD.DE)