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Auch in Lippstadt "Gesund groß werden" PDF Drucken E-Mail

Lippstadt. Das Familienzentrum Blauland macht sich für die Gesundheit der Kinder stark. Deshalb bietet das Zentrum im Rahmen des Projekts „Gesund groß werden“ des Gesundheitsamtes Soest verschiedene Förderungen, Aktionen und Beratungen an, um die Gesundheit der Kleinen zu fördern. Ziel des Projekts – an dem sich verschiedene Berufsgruppen und Kommunen beteiligen – ist es, notwendige Hilfen für Kinder früher einzuleiten. So wird im Familienzentrum seit einiger Zeit ein Seh- und Hörtest durchgeführt und der Entwicklungsstand der Kinder beobachtet. Außerdem bietet der Kinder- und Jugendärztliche Dienst vor Ort eine Beratung für Eltern an.
Im Rahmen des Projekts hat das Familienzentrum außerdem verschiedene Elternabende angeboten, die durchweg auf große Resonanz stießen. So informierte die Amtsärztin des Gesundheitsamtes Soest, Dr. Francoise Kubinski, zum Thema Impfungen und Kinderkrankheiten und unter dem Motto „Bunt und gesund“ lieferte eine Ernährungsberaterin hilfreiche Tipps für die Kinder und die Erwachsenen.
Auf spielerische Weise möchte das Zentrum Kindern mit dem Projekt „Lebensmittelzwerge“ Wissenswertes über Nahrungsmittel vermitteln. So lernen sie verschiedene Obst und Gemüsesorten und unterschiedliche Brotsorten kennen und stellten selbst leckere Zwischenmahlzeiten her.
Das Familienzentrum möchte den Kindern so auf spielerische Art und Weise mehr Wissen über Nahrungsmittel vermitteln: „So erfahren die Kinder dass Gesundes auch lecker schmecken kann“, stellt Silke Utzel-Eickenbusch vom Familienzentrum heraus. So bekommen die Kinder im Familienzentrum täglich Obst und Gemüse zum Frühstück angeboten. „Es hat sich gezeigt, dass die Kinder häufig knackiges Rohkostgemüse lieber mögen als weichgekochtes Gemüse“, fasst die Leiterin des Zentrums die Erfahrungen aus dem Projekt zusammen. Außerdem ließen sich selbst Kinder die zu Hause kleine „Obst- und Gemüsemuffel“ seien, von den anderen Kindern anstecken: „In der Gemeinschaft schmeckt es halt besser, wenn die Kinder sehen, dass ihre Freunde Paprika, Möhren oder Birnen mit Appetit essen.“ Die Leiterin hofft, dass die Aktionen nachhaltig das Ernährungsverhalten der Kinder beeinflussen, damit sie auch später das Bewusstsein für gesunde Ernährung beibehalte.

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