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Der französische Spitzenkoch setzt neuerdings auf Schnellimbisse französischer Art - Und auch andere Top-Köche arbeiten an neuen Konzepten.
Fast Food und Spitzenküche - zwei scheinbar unvereinbare Der französische Drei-Sterne-Koch Paul Bocuse will seine Schnellimbisse mit heimischer Küche weiter ausbauen. In Lyon sei kürzlich ein zweites Restaurant eröffnet worden, berichtete die Zeitung "Le Figaro". Weitere Schnellimbisse in Frankreich und Dubai sollten folgen.
"Wir wollten McDonald's nicht kopieren, aber sie sind sehr gut, deswegen nehmen wir sie als Beispiel", sagte Bocuse. Ziel sei eine gute Küche zu einem Durchschnittspreis von zwölf Euro. Die Gäste sollen dabei den Köchen in die Töpfe gucken können. Auf der Karte stehen bodenständige Gerichte wie Rind in Burgundersoße, aber auch mit Gänseleber verfeinerte Hamburger.
Schnell und gut
Mit diesem Plan ist Paul Bocuse, der als einer der besten Köche der Welt gilt nicht alleine. Auch Jamie Oliver setzt beispielsweise auf kreative Schnell-Küche. Nicht nur in seinen Sendungen zeigt er, dass gutes Essen nicht viel Zubereitungszeit braucht. Auch die in seinen zahlreichen Büchern veröffentlichten Rezepte "funktionieren" nach dem Schnellprinzip.
Bei seinen jüngsten Plänen weicht er ebenfalls von der gehobenen Spitzengastronomie ab. In seinen für Japan geplanten Restaurants mit italienischer Küche soll keine Luxusküche serviert werden, sondern eine "italienische Familienküche", für die sich Oliver seit längerem begeistert. Er gilt als Pionier der Öko-Küche in Großbritannien, die er in seinen vielen Kochsendungen propagiert. Vor allem Oliver ist es zu verdanken, dass an englischen Schulen inzwischen gesundes Mittagessen anstatt ungesundem Fast Food serviert wird... |