Basilikumsorbet und Proseccoeis

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Kritisch kosten die Kursteilnehmer im Frankfurter Eislabor ihr selbst hergestelltes Eis. Diesmal ist es Basilikumsorbet - eine der extravaganteren Kreationen. Das Sorbet hat eine samtig-cremige Konsistenz und ist sehr süß. Zu süß, wie die meisten Teilnehmer finden. Offenbar war zu viel Zucker in der Grundmasse.

"Oft muss man die Zusammensetzung einfach testen und im Zweifelsfall die Rezeptur verbessern", sagt Marzio Giust. Der Experte von der Union italienischer Eishersteller (Uniteis) leitet den Weiterbildungskurs zum geprüften Speiseeishersteller der Frankfurter Handwerkskammer.

Bereits seit November 2001 weiht die Handwerkskammer in Zusammenarbeit mit der Uniteis interessierte Kursteilnehmer in die Kunst der Eisherstellung ein. Wilfried Pawlik, Fachbereichsleiter bei der Handwerkskammer, ist stolz auf dieses Angebot. 'Bei uns gibt es den deutschlandweit einzigen Kurs für geprüfte und von einer Handwerkskammer zertifizierte Speiseeishersteller', sagt er. Teilnahmevoraussetzungen sind Erfahrungen in der Eisherstellung oder eine absolvierte Gesellenprüfung in ähnlichen Berufen, wie etwa dem des Konditors.

Die Kurse im Eislabor der Philipp-Holzmann-Schule finden immer in der Wintersaison statt. Wenn es draußen kalt ist, experimentieren die angehenden Eishersteller mit eigenen Kreationen, üben sich in der Dekoration von Eisbechern und lernen wichtige Regeln der Lebensmittelhygiene. 'Im Sommer ist Hochsaison für die Eisdielen. Da haben die Leute für Weiterbildungen keine Zeit', erklärt Pawlik. Der Kurs dauert zwei Wochen und beinhaltet nicht nur die Praxis der Eisherstellung, sondern auch einen theoretischen Teil mit Unterrichtsstunden über Zusatzstoffe, Pateurisierungsverfahren und natürlich Buchführung und Marketing. Am Ende des Kurses steht eine Prüfung. 'Inzwischen gibt es sogar...(ad-hoc-news)

 

 

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