Kein Faschingsscherz

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Linzer erfand den ersten zuckerfreien Krapfen - Die süßeste Versuchung der Faschingszeit, den Krapfen, gibt es jetzt auch ohne Zucker. Der Linzer Bäcker Karl Blaha und Lebensmitteltechniker Alois Duschlbauer haben es geschafft, dem Gebäck der närrischen Zeit die Hälfte seiner Kalorien auszutreiben.

Zuckerfreier Krapfen? Das kann doch nicht so schwer sein. Lässt man halt den Zucker weg, meldet sich der Hausverstand. Aber alleine die g’schmackige braune Farbe eines Krapfens bedarf einfach des Zuckers, der sich beim Frittieren verfärbt. Dieses und viele andere Hindernisse galt es auf dem Weg zum „Diät-Krapfen“ zu überwinden. Karl Blaha und Alois Duschlbauer lösten alle Probleme und bieten nun die entschärften Kalorienbomben an. „Auch für Diabetiker ist er bestens geeignet, wir können uns gut vorstellen, dass diese Idee erfolgreich sein wird“, sagt der 62-jährige Bäckermeister.

Soft’n Sweet (weich und süß) ist das Credo der Lebensmittelindustrie wenn es um Gebäck geht. „Seit zehn Jahren hab ich das Gefühl, die Kinder leben auf dem Burger-Planeten“, sagt Blaha. Für ihn ist der Slogan mit ein Grund für den schlechten Gesundheitszustand der Jugend. Blaha beweist, dass es auch anders geht: Seine neuen Krapfen sind weich und süß und kommen auf nur 200 Kalorien. Normale Krapfen haben das Doppelte.

In Österreich kann man zwar ein Kochrezept nicht patentieren, trotzdem...(Philipp Hirsch/nachrichten.at)


Foto: Sie sehen aus wie ganz normale Krapfen, der vermeintliche Staubzucker ist allerdings nur ein kalorienarmer Ersatzstoff. - Bild: hip

 

 

 

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